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Location und Umgebung

Obwohl schon länger in den Köpfen der damaligen Städteplaner, wurde das Hallenbad Nord erst nach einer 26-monatigen Bauphase im Oktober 1956 eröffnet. Dank der Unterstützung durch die ansässige Industrie, konnte auf rund 6.000 m² ein, für den filigranen Architekturstil der 50er Jahre klassisches, Gebäude erschaffen werden, welches heute noch, als Denkmal, die damals prägenden baulichen Grenzen der Physik wiederspiegelt.

Während der Ära Kohl war der Saunabereich des Hallenbades Nord gern und auch häufig genutzte Rückzugsstätte des damaligen Kanzlers und nicht selten hört man heute noch Anekdoten, wie Francois Mitterrand ein Saumagen angedroht oder letztendlich mit Michail Gorbatschow, während des Aufgusses, die Einheit verhandelt wurde. Was davon wirklich stimmt, kann heute mit Sicherheit keiner mehr sagen – die 1 cm dicken Bleiplatten haben jegliches Mithören verhindert.

Als sich dann ab 1990, in den Köpfen der Badegäste, das Bild des „Spaßbades“ einbrannte, stellte man fest, dass die bisher sehr guten Besucherzahlen zurückgingen und trotz vieler Einwände, wurde das Hallenbad Nord im Jahr 2001 dann doch geschlossen.

Nach verschiedensten Ideen und Konzepten, wie dieses Gebäude wieder und auch weiterhin genutzt werden könne, kaufte die GML das Wettkampfbecken, quasi das Kopfgebäude, und nutzt dieses als Löschwasserbevorratung für das eigene Müllheizkraftwerk. Im Dezember 2016 erwarb dann die heutige Freischwimmer GmbH, als Tochter der Technischen Werke Ludwigshafen AG (TWL AG), die restlichen Gebäudeteile bestehend aus Foyer, Sauna- und Lehrschwimmbeckenflügel. Ziel war und ist es, in den denkmalgeschützten Räumlichkeiten einen wirklich besonderen Raum für Ideen und Innovation zu schaffen. Das ist nicht nur baulich gelungen - der Freischwimmer ist mit Sicherheit eine der coolsten Locations in Ludwigshafen.