Wolfgang Muthspiel Trio - BASF Feierabendhaus

Wolfgang Muthspiel Trio

Besetzung:

Wolfgang Muthspiel git, comp 
Danny Ziemann, bass
Jeff Ballard, drums 

Nach der Veröffentlichung seiner beiden Quintet-Alben und der Ankündigung des Großprojekts „Large Ensemble“ im Herbst 2019, widmet sich der Österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel im Frühjahr 2020 wieder der klassischen Trio-Formation. Flankiert von einer der gefragtesten Jazz Rhythm-Sections unserer Zeit – bestehend aus Bassist Scott Colley und Schlagzeuger Jeff Ballard – wird Muthspiel neue, für diese Besetzung geschriebene Kompositionen spielen, die ebenfalls als Album bei ECM erscheinen werden.

Das Trio, damals noch mit Drummer Brian Blade, fand sich im Sommer 2018 in Tokyo zusammen und beschloss im Anschluss an ihr Gastspiel in Japan, ein dortiges Studio aufzusuchen und die neue Musik festzuhalten. Ausgewählt, gemischt und gemastert von Manfred Eicher, wird diese Musik im Frühjahr 2020 als Album bei ECM erscheinen. Das Repertoire der Aufnahme besteht mit Ausnahme zweier Jazz Standards aus Eigenkompositionen Muthspiels.

Die drei Musiker betreiben vom ersten bis zum letzten Ton eine ständige, sich transformierende Konversation. Stücke für akustische Gitarre bilden einen starken Kontrast zu den Kompositionen für elektrische Gitarre: Etwa zwei Kanons in verschiedenen Metren, oder ein halsbrecherisch schnelles Thema über Rhythm Changes namens «Ride». Das Trio lässt Raum für die drei Musiker, um sich solistisch oder begleitend zu entfalten - alles im Dienst der Stücke, die Muthspiel für das Trio komponiert hat. 

Scott Colley und Jeff Ballard sind ein eingespieltes Team, das sich voll und ganz auf die Ästhetik Muthspiels einlässt. Die Musik dieses Trios besticht durch ihre frei fließende und weit ausholende Eindringlichkeit. Die klanglichen Räume dieser Kompositionen werden in den Improvisationen der Musiker locker und virtuos bespielt, immer dem Moment vertrauend.

Angular Blues

Wolfgang Muthspiel, whom The New Yorker has called “a shining light” among today’s jazz guitarists, returns to the trio format with Angular Blues, the Austrian’s fourth ECM album as a leader, following two acclaimed quintet releases and his trio debut. Like Driftwood – the 2014 trio disc that JazzTimes dubbed “cinematic” and “haunting” – Angular Blues finds Muthspiel paired with longtime collaborator Brian Blade on drums; but instead of Larry Grenadier on bass, it’s Scott Colley, whose especially earthy sound helps give this trio its own dynamic. Muthspiel alternates between acoustic and electric guitar and, along with his characteristically melodic originals – including such highlights as the bucolic “Hüttengriffe” and pensive “Camino” – he essays the first standards of his ECM tenure (“Everything I Love” and “I’ll Remember April”), as well as his first-ever bebop rhythm-changes tune on record (“Ride”). Angular Blues also features a single guitar-only track, “Solo Kanon in 5/4,” with Muthspiel’s electronic delay imbuing the baroque-like rounds with a hypnotic glow.

„Wolfgang Muthspiel führt seine Gitarre in einsame Trio-Höhen“

Rolf Thomas (FAZ)

Muthspiel’s “Angular Blues” proves that gifted improvisers can hit their stride in their autumn years. He doesn’t let his agile fingers do all the thinking for him: his lines breathe rather than pant, particularly on the first three tracks, which feature acoustic guitar. Partnered with two receptive players—the drummer Brian Blade and the bassist Scott Colley—Muthspiel demonstrates his artistic maturity, but he still finds moments to loosen the reins, as on the aptly titled “Ride.”

Steve Futterman (The New Yorker)

 

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